Ballettensemble des Anhaltischen Theaters Dessau
Anhaltisches Theater Dessau
am 28. u. 30. Mai 1944 wird das Theater bei einem Luftangriff schwer getroffen. Der Spielbetrieb muss eingestellt werden. Durch weitere Bombentreffer im März des Jahres 1945 wird fast das gesamte Bühnenhaus zerstört.
© ATD


Ballettensemble des Anhaltischen Theaters Dessau
Anhaltisches Theater Dessau, 2017
© Sebastian Gündel


Ballettensemble des Anhaltischen Theaters Dessau
Anhaltische Philharmonie Dessau
© Claudia Heysel


GMD Markus L. Frank
GMD Markus L. Frank
© Claudia Heysel






Programm 2018

V36

Donnerstag | 08.03.2018


19:30 Uhr, Konzert im
Anhaltischen Theater Dessau


Mahnmale
Im Gedenken an die Zerstörung der Stadt Dessau
am 07. März 1945


Albert Weill: Synagogalgesänge a cappella
Johannes Brahms:
Schicksalslied op. 54 Vier ernste Gesänge op. 121
Arnold Schönberg:
Ein Überlebender aus
Warschau op. 46
Gustav Mahler:
Adagio aus der 10. Sinfonie

Dirigent: GMD Markus L. Frank
Bariton: Bjørn Waag
Opernchor des Anhaltischen Theaters Dessau
Anhaltische Philharmonie Dessau


Dem Gedenken an die weitgehende Zerstörung der Dessauer Innenstadt am 07. März 1945 widmet die Anhaltische Philharmonie in diesem Jahr erstmals ein Sinfoniekonzert im Rahmen des Kurt Weill Fests. Eingeleitet wird es von Synagogen-Gesängen, die Kurt Weills Vater Albert als junger Mann komponiert hatte, darunter das jüdische Glaubensbekenntnis Schma Jisrael. Dieses Gebet verwendet Arnold Schönberg auch in seinem knappen, aber höchst eindrucksvollen Melodram Ein Überlebender aus Warschau. Es entstand 1947 als Reaktion auf den Holocaust.

Zwei Werke von Johannes Brahms, zum einen nach einem Gedicht Friedrich Hölderlins Schicksalslied, zum anderen nach Bibeltexten, stehen im Mittelpunkt des ersten Konzertteils. Die Vier ernsten Gesänge sind eines der letzten Werke des Komponisten, dessen Gedanken mehr und mehr um den Tod kreisten. Und doch entlässt Brahms seine Zuhörer nicht ohne Trost.

Fragment geblieben ist Mahlers 10. Sinfonie. Nahezu vollendet war bei Mahlers Tod 1911 lediglich das einleitende Adagio in Fis-Dur. Der Satz ist ein erschütterndes Dokument für Mahlers Zerrissenheit zwischen Abgeklärtheit, unbändigem Schmerz und tiefer Resignation.


Konzerteinführung 18:30 Uhr im Foyer





auch am 09.03.2018 - V38









KARTENPREISE
  regulär ermäßigt
Kat. 1 34 € 27 €
Kat. 2 27 € 22 €
Kat. 3 21 € 17 €
Kat. 4 16 € 13 €


KARTENSERVICE

0341 - 14 990 900




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